Meine Motivation zum Laufen – ein paar Gründe

Wahrscheinlich bin ich für Motivation-Tipps in puncto Laufen echt ein schlechter Ratgeber. Denn ich liebe Laufen soooo sehr. Und das motiviert mich jeden Tag von ganz allein. Punkt.

Aber da ich immer wieder darauf angesprochen werden – „ich würde ja so gern, kann mich einfach nicht aufraffen“ –, will es es mal versuchen, meine Lebensliebe zu erklären.

IMG_3206

+Laufen geht immer und überall.

+Laufen ist meins. Ich bin von niemandem abhängig. Nur von meiner Power, meiner Begeisterung, meiner Fitness. Und es ist einfach das geilste Gefühl der Welt, wenn man seine eigenen Ziele erreicht – wie etwa den Marathon oder Halbmarathon in neuer Bestzeit schaffen.

+Auch wenn Laufen ein Einzelsport ist – und ich überwiegend alleine trainiere – habe ich schon viele fantastische Menschen kennengelernt.

+Ich kann auf Wettkämpfe gehen, kann mich mit anderen messen. Und vor allem mich mit mir selber messen. Bei „großen Läufen“ kann ich sogar mit richtigen Eliteläufern das selbe Rennen bestreiten.

IMG_3020

+Durch das Laufen habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu mir selber gefunden. Wir Frauen sind ja privilegiert, an diversen „Makeln“ herum zu mosern. Und ich finde mich jetzt garantiert nicht perfekt, aber ich bin meinem Körper einfach sooooo dankbar, dass er mich so toll über Strecken bis zu 42,195 Kilometern trägt.

+Futtern! Natürlich kann man auch als sehr aktiver Läufer nicht alles wahllos in sich hineinstopfen. Aber – das ist das Beste – will man auch gar nicht. Durch das Laufen und die Wettkämpfe habe ich meine Ernährung umgestellt, und ich will sie auch noch weiter optimieren. Und das ist kein Zwang, Verzicht oder was auch immer, sondern macht richtig Spaß.

+Man kann sich so oft so viel Freude bereiten: Mit dem Lauf am frühen Morgen, den neuen Laufschuhen, der Anmeldung zum nächsten Marathon, mit dem Laufen des selbigen. Das sind so viele kleine und große Highlights, die mittlerweile zu meinem Alltag gehören.

IMG_2722

+Als Reisejournalistin reise ich natürlich ab und zu (aber lang nicht so oft, wie immer jeder denkt). Privat reise ich am liebsten, um zu laufen. Die Kombination „Laufen und Reisen“ habe ich komischerweise erst relativ neu entdeckt. Und Blut geleckt.

+Eigentlich sollte dieser Punkt an erster Stelle stehen: Man tut was für seine Gesundheit.

+Ich kann gaaaaanz oft pinkfarbige Sachen anziehen (meine Lieblingsfarbe bei Laufklamotten und -accessoires). Und gelte trotzdem nicht als Tussi #hopefully 😉

IMG_3213

+Durch das Laufen bin ich ganz oft an der frischen Luft.

+Stress im Job, Ärger mit wem auch immer, Liebeskummer: Schon nach den ersten Laufmetern geht’s mir wieder super!

+Schreibblockade, Kreativitäts-Flaute, keine Idee für die Headline: Beim Laufen kommen mir weitaus bessere Ideen als am Schreibtisch.

+Langeweile ist absolut ausgeschlossen. Neben dem tollen Lauferlebnis gibt es auch ständig was Neues in der Laufszene – etwa neue Schuhe, Pulsuhren, Running Apps, Wettkämpfe, ach soooooo viel!

IMG_3306

+Gut, ich fühle mich schon während des Laufens super. Aber für alle, die nicht soooo viel Spaß daran haben: Das Gefühl nach einem Lauf ist großartig. Das Gefühl, etwas geschafft zu haben, himmlisch. Das Gefühl, an die eigenen Grenzen gegangen zu sein – vielleicht auch darüber hinaus –, fantastisch.

+Wann könnte es sich besser anfühlen, auf der Couch zu fläzen, als nach einer ausgiebigen Laufeinheit?

+Durch das Laufen bin ich gelassener geworden, viel unkomplizierter. Vor dem Marathon auf Dixie-Klos gehen, sich auf offener Straße umziehen, bei Regen, Matsch, Dunkelheit und Kälte durch die Gegend traben – klar!

+Laufen lehrt fürs Leben: Man lernt sich selbst besser kennen, seinen Körper, seine Grenzen, seine Möglichkeiten. Man lernt, sich zu motivieren – oder sich auch mal zu bremsen (<- viiiieeeel schwieriger!). Man lernt mit Niederlagen, Misserfolgen, Mitstreitern, guten und schlechten Bedingungen umzugehen. Man lernt, wie man sich durchbeißt, ohne verbissen zu sein. Man lernt ausgiebigst zu jubeln. Man lernt mit Schweinehunden und Leistungsdruck umzugehen. Man lernt zu kämpfen, im richtigen Maß. Man lernt, wie man sich realistische Ziele setzt, wie man Ziele erreicht, wie man Ziele neu definiert. Man lernt, den Glauben niemals zu verlieren. Vor allem an sich selber.

IMG_1753

So, das wären mal ein paar Gründe, weshalb ich das Laufen liebe. Warum ich jeden Tag glücklich bin, laufen zu können, es für mich entdeckt zu haben. Vielleicht hat jemand von euch auch noch einen Lauf-Motivator beizusteuern? Immer her damit! 🙂

Mit diesem Blogbeitrag nehme ich an der Blogparade von Marathon Vorbereitung teil. Schaut doch mal vorbei, dort gibt’s geballte Motivation 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s